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Die Handy-Signatur

Unter Arbeitslosen gibt es ordentlich genervte. Meist dann, wenn der Arbeitsvermittler oder sich jemand anders vom Amt meldet.

Es gibt aber auch die, die sich echt mal über einen Anruf vom Arbeitsvermittler freuen würden.

Wir bleiben in diesem Beitrag aber mal den Genervten. Und nein, ich werde sie nicht in den Schutz nehmen!

Es ist wieder aus der Kategorie:

Lache, wenn es nicht zum Weinen reicht!

Ich höre von so einem Fall nicht das erste Mal. Doch mit der Weile scheint es sich zu häufen.

Bewerbungsverfahren und allgemeine Kommunikation wird immer digitalisierter. Das hatte der Genervte wohl ein wenig falsch verstanden.

Erst erzählte er seinem Arbeitsvermittler, dass er sich keinen Telefonanschluss mehr leisten kann. Er würde auch kein Handy mehr besitzen und somit telefonisch nicht zu erreichen sein. Er hätte ja schließlich eine feste Wohnadresse und man könne ihn schließlich noch über seine Mail-Adresse erreichen.

Telefonnummer, aber niemand geht ran

Letztendlich hat der Genervte nur den Spieß umgedreht. Viele Ämter machen es schließlich genau so. Zwar haben viele Ämter Telefonnummern, aber erreichbar sind sie nur per Brief oder Mail.

Der Arbeitsvermittler hat sich gedacht: „Na gut, dann machen wir das eben so!“

Der Genervte bekam die Einladung zum Gespräch, um eine neue Wiedereingliederungsvereinbarung zu machen, per Post.

„Haben Sie wirklich kein Handy?!“ Fragte der Arbeitsvermittler. „Ich würde Ihnen gerne konkrete Stellen nach kurzer Absprache telefonisch anbieten!“

„Nein, ich habe kein Handy!“

„Gut, dann erklären Sie mir mal bitte, warum in jeder Ihrer Mail-Antworten:

VON MEINEM IPHONE GESENDET

erscheint!“

Der Arbeitsvermittler fragte nicht nur, um seinen jetzt noch mehr genervten Kunden telefonisch erreichen zu können. Nein, viel mehr war es ein wirklich gut gemeinter Tipp für seine Bewerbungen und Korrespondenz mit zukünftigen Arbeitgebern.

In vielen HR-Abteilungen ist dieses immer ein „Running-Gag“. Wer nun gerne mit dem Handy schreibt und meint, man müsse sofort antworten, der ist nicht immer gut beraten in seiner Kommunikation. Zumindest sollte man bei diesen mobilen Endgeräten die Endsignatur lieber raus nehmen!

Mails wie : „Vielen Dank. Ich nehme am Vorstellungsgespräch teil. VON MEINEM IPHONE GESENDET“ sind nun nicht vorteilhaft.

Ämter und der potenzielle Arbeitgeber mögen es gerne förmlich angesprochen zu werden.

Alleine nur aus dem Grund, weil jeder Mensch ist und das selbe Ziel hat: Arbeit für den Genervten zu finden!

Larne

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