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Sex sells!?

In vielen Mangelberufen gibt es unzählige Initiativen, die für Ausbildung, Umschulung oder den Quereinstieg werben.

Lobenswerte Kampagnen fallen oft nicht auf. Die, die ins Auge stechen, sind die schlechten. Und zwar so schlecht, dass

man gar nicht mehr weiß, um welchen Beruf es sich handelt. Vielen ist da die Youtube-Serie „Die Rekruten“ bekannt, eher

eine Verharmlosung des wirklichen Jobs als Soldat. Über die Kosten schweigen wir mal.

Wer es ernst meint Menschen durch Ausbildung oder Umschulung für einen Mangelberuf zu qualifizieren, der zeigt wirklich

wie es im Job läuft. Und ja, man begleitet dort auch einen Kollegen in der Nachtschicht und das am Wochenende, da es Bestandteil sein könnte.

Dazu gehören typische, alltägliche wie spezielle Aufgaben und Referenzen.

Team kennenlernen!

Das ist den meisten Bewerben, die sich für Mangelberufe bewerben wichtig. Wichtiger sind immer noch Verdienst und Soziales.

Jetzt ist mir bei meiner Stellensuche aber etwas ganz Unseriöses über den Weg gekommen. Lokführer

Was sagt dieses Angebot nun aus? Lange überlegt man. Man findet einfach nichts Gutes. Vom Feminismus

mal abgesehen, stellt das Bild doch nun nichts vom Mangelberuf des Lokführers dar. Nach Rücksprache mit einem

aktiven Lokführer wird diese Lok/Baureihe gar nicht mehr eingesetzt.

Werben für Mangelberufe mit „Sex sells!“, das mag auch hier klappen, aber der hat es nicht verdient motivierte und qualifizierte Bewerber zu finden.

Schlimmer wird es, wenn Unternehmer oder Personaler aus diesen Bereichen

von Fachkräftemangel reden.

 

Larne

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